Migräne wirksam mit Botox behandeln

Mirgäne Frau mit Kopfschmerzen

Migräne ist eine Erkrankung, unter der etwa 10% der Bevölkerung leiden. Frauen sind drei bis vier Mal häufiger betroffen als Männer. Selbst im Kindesalter kann bereits diese Erkrankung auftreten. Das Krankheitsbild ist vielseitig. Gerade in der letzten Zeit wird Botox ® (Botulinumtoxin) als eine Lösung gesehen Migräne erfolgreich zu behandeln. Gerne berate ich Sie persönlich in meiner Praxis in München, aber lesen Sie erst weiter:

Bei Erwachsenen äußert sich ein Migräneanfall typischerweise durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallsartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz. Dieser kann zusätzlich von Symptomen begleitet sein wie z. B.

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Licht- und Geräuschempfindlichkeit

Manchmal kündigt sich der Migräneanfall mit einer sog. Migräneaura an, die durch optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen gekennzeichnet ist. Diese Aura dauert in der Regel bis zu einer Stunde an und hinterlässt keinerlei Schäden.

In den Industrienationen tritt diese Erkrankung immer häufiger auf, sodass man davon ausgehen kann, dass Umweltfaktoren und Lebensstil eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Migräne spielen. Zu den häufigsten Faktoren zählen:

  • Stress
  • Schlafmangel
  • Hormonelle Schwankungen (Frauen)
  • Bestimmte Nahrungsmittel und Genussmittel (insbesondere Alkohol)

Kosten

Kosten für die Behandlung bzw. spritzen in München der chronischer Migräne mit Botox sind aktuell.

Für mich ist vor allem ein zufriedener Patient wichtig, daher spreche ich fair meine Konditionen ab zu der gewünschten Therapie.

Kostenübernahme Krankenkasse

Seit 2011 wird die Behandlung der chronischen Migräne auch von den gesetzlichen Kassen übernommen. Um eine Kostenübernahme von Seiten der Krankenkassen zu erhalten, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Erwachsener Patient mit mindestens 15 Tage Kopfschmerzen pro Monat, davon mindestens 8 Tage mit Migräne.
  • Der Patient konnte durch andere Behandlungen keine Besserung der Erkrankung erreichen.
  • Ausschluss der chronischen Kopfschmerzen durch einen Übergebrauch von Schmerzmitteln.
  • Die Patienten müssen vor der Botox-Behandlung eine Medikamentenpause einlegen.

Mit Botox® ist es möglich, die Kopfschmerztage zu reduzieren und die Stärke der Migräneattacken zu minimieren. Die Patienten leiden nicht mehr so lange und weniger ausgeprägt an ihrer Migräne. Bei manchen gelingt es sogar die Migräne ganz zu beseitigen.

Den Patienten sollte jedoch bewusst sein, dass diese Form der Behandlung lediglich ein zusätzlicher Baustein innerhalb eines Gesamtkonzeptes ist. Ausreichender Schlaf, Bewegung und das Vermeiden von möglichen Auslösern gehören ebenso dazu. Die Wirkung von Botox lässt nach 3 - 4 Monaten nach, sodass die Behandlung wiederholt werden muss.

In meiner Praxis in München behandle ich viele Patienten, die an chronischer Migräne leiden, mit großem Erfolg. Diese Behandlung sollte von erfahrenen Ärzten im Umgang mit Botox durchgeführt werden. Zusätzlich behandle ich Sie auf Wunsch mit Akupunktur an.

Behandlung

Von einer "chronischen Migräne" spricht man, wenn der Patient an mehr als 15 Tagen im Monat über mindestens 3 Monate leidet. Sie ist oft eine Komplikation der Migräne ohne Aura. Die chronische Migräne ist jedoch vom chronischen Kopfschmerz durch zu viel Gebrauch von Schmerzmitteln abzugrenzen. Patienten mit chronischer Migräne sind prädestiniert für einen Übergebrauch an Medikamenten. Zu häufige Einnahme von Schmerzmitteln kann dazu führen, dass diese selbst Kopfschmerzen verursachen.

  • Zuerst eine ausführliche Anamneseerhebung und Beratung des Patienten.
  • Die Diagnose "chronische Migräne" muss gesichert sein.
  • Das Medikament Botox® wird in kleinsten Einheiten in mehrere Kopfmuskeln (Stirn, Nasenwurzel, seitlicher Kopfbereich und am Hinterhaupt) mit feinsten Nadeln injiziert.
  • Bei starken Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich werden auch diese Zonen mit Botox® behandelt.
  • Die eigentliche Behandlung dauert nur wenige Minuten.
  • Die Wirkung vom Medikament setzt nicht sofort ein.
  • Erst nach einigen Tagen ist mit einer Besserung zu rechnen.
  • Die Behandlung muss ca. alle 12 Wochen wiederholt werden.

Ursachen

Die genaue Ursache für Migräne ist jedoch weiterhin nicht geklärt. Mehrere Hypothesen versuchen sich dem zu nähern. So gehen manche Wissenschaftler von einer gefässbedingten Ursache aus; andere wiederum sprechen von einer Übererregbarkeit der Hirnrinde. Weitere Erklärungsversuche basieren auf der Hypothese der neurogenen Entzündung. Das familiär gehäufte Auftreten von Migräne lässt auch auf eine genetische Komponente als Ursache schließen.

Bei der Migräne handelt es sich um eine primäre Kopfschmerzerkrankung; sie ist demnach keine Folgeerkrankung durch z.B. einem Hirntumor, einer Gehirnverletzung oder Hirnblutung. Gemäß der Richtlinien der International Headache Society (IHS) werden die Migräne und migräneartige Erkrankungen eingeteilt anhand des Auftretens oder der Abwesenheit einer Migräneaura. Inzwischen unterscheidet man 25 Formen von Migräne. Demzufolge ist auch der Behandlungsansatz sehr vielfältig.

Patienten, die an Migräne leiden, sind in ihrer Lebensqualität häufig sehr eingeschränkt. Eine Migräneattacke wird dann oft zur Qual. Hinzu kommt der immer wiederkehrende Arbeitsausfall. Die Behandlungsmethoden sollten darauf abzielen, einen Anfall zu vermeiden oder zumindest die Schwere der Attacke zu lindern.

Forschung / Ursprung

Erfahrungsberichte von Patienten, die an chronischer Migräne litten, ließen sich mit Botox gegen Falten behandeln. Neben den Vorzügen zu Faltenbehandlung stellten die Patienten fest, dass die Migränebeschwerden auch verschwanden oder zumindest sich besserten.

Dies nahm man zum Anlass, dieses Mittel in Studien über Migräne zu untersuchen. Zwei große Studien belegen die Wirksamkeit von Botulinumtoxin bei chronischer Migräne. Prof. Dr. David Dodick, Neurologe an der amerikanischen Mayo-Clinic konnte in seiner Studie einen signifikanten Rückgang der Migräneanfälle bei Patienten mit chronischer Migräne feststellen.

Am Ende der 14-monatigen Studie hatten 70 % der 688 mit Botox® behandelten Patienten nur noch halb so viele Migräneanfälle. Die Therapie wurde durchgehend gut vertragen. Eine weitere Studie, die von Jackson JL. et al, die im Jahr 2012 durchgeführt wurde, kam zu vergleichbaren Ergebnissen. Das derzeit verfügbare Botox® ist ein zugelassenes Medikament mit geringen Nebenwirkungen zur vorbeugenden Behandlung chronischer Migräne.

Risiken & Nebenwirkungen

Als seriöse und kompetente Ärztin möchte ich darauf hinweisen, dass jede Behandlung auch Risiken hat. Es gibt mittlerweile auch positive Nebenwirkung, wie Forschung berichtet, nämlich dass Botox Anti-depressiv wirken soll. Akupunktur und Botox® sind nebenwirkungsarme Behandlungsmethoden mit guter Wirksamkeit bei chronischer Migräne.

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