Faltenbehandlung München – Botox, Fadenlifting oder Plasmage?
Ein persönlicher Vergleich von Dr. med. Isabel Perianez
Drei Methoden – ein Ziel: Ihr natürlich verjüngtes Hautbild
In meiner Praxis in München behandle ich seit vielen Jahren Falten und altersbedingte Hautveränderungen mit minimal-invasiven Methoden. Dabei sind drei Verfahren besonders gefragt: Botox, Fadenlifting und Plasmage. Jede dieser Techniken hat ihre spezifischen Stärken – und je nach Hautbild, Faltentyp und Zielvorstellung kommt eine andere Methode infrage.
Im folgenden Beitrag stelle ich Ihnen alle drei Verfahren im Detail vor und erkläre, wie sie wirken, wofür sie sich besonders gut eignen – und worin die entscheidenden Unterschiede bestehen.
1. Botox– entspannte Mimik, glatte Haut
Wirkprinzip:
Botox® wird gezielt in mimisch aktive Muskeln injiziert. Es blockiert dort die Reizweiterleitung vom Nerv zum Muskel, wodurch sich die Muskulatur entspannt. Die Haut darüber kann sich glätten, mimisch bedingte Falten verlieren an Tiefe.
Anwendungsbereiche:
Stirnfalten
Zornesfalte (Glabella)
Lachfalten (Krähenfüße)
Migräne (therapeutisch)
Gummy Smile oder ausgeprägter Kiefermuskel (ästhetisch)
Bruxismus (Verspannung des Kaumuskels – therapeutisch)
Bruxismus (Verspannung des Kaumuskels-therapeutisch)
Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)
Depressionen
Vorteile:
Sehr schnelle, gezielte Wirkung
Effekt nach wenigen Tagen sichtbar
Keine Ausfallzeit
Ideal bei Falten, die durch Muskelbewegung entstehen
Grenzen:
Botox wirkt nicht bei Hauterschlaffung oder Volumenverlust. Es strafft keine Konturen und ersetzt keine Hebung abgesackter Bereiche. Auch bei tiefen statischen Falten stößt es an Grenzen.
Fazit:
Botox® ist ideal für Patientinnen und Patienten, die sich an einem „angespannten“ Gesichtsausdruck stören oder deren Falten primär durch Mimik verursacht sind. Richtig dosiert bleibt die Mimik erhalten – das Gesicht wirkt einfach entspannter und frischer.
2. Fadenlifting – mechanische Straffung mit Kollagen-Effekt
Wirkprinzip:
Beim Fadenlifting werden spezielle, selbstauflösende Fäden unter die Haut eingebracht. Diese Fäden besitzen winzige Widerhaken oder konische Verdickungen, die das Gewebe anheben und neu positionieren. Zusätzlich stimulieren sie die körpereigene Kollagenproduktion.
Anwendungsbereiche:
- abgesunkene Wangen
- nasolabiale Falte
- Kinnlinie („Jawline“)
- Marionettenfalten
- leichter Hautüberschuss im unteren Gesichtsdrittel
Vorteile:
- Sofort sichtbarer Straffungseffekt
- Langfristige Kollagenbildung
- Sehr gute Alternative zum Facelift bei beginnender Erschlaffung
- ambulant durchführbar
- kombinierbar mit Botox oder Hyaluronsäure
Grenzen:
Bei sehr starkem Hautüberschuss oder schwerem Volumenverlust ist das Fadenlifting nicht mehr ausreichend. Auch bei Patienten mit sehr dünner Haut oder bestimmten Vorerkrankungen kann es ungeeignet sein.
Fazit:
Das Fadenlifting eignet sich hervorragend für Patientinnen und Patienten, die sich an nachlassenden Konturen stören und sich eine straffere Gesichtsform wünschen – ohne OP. Es ist ein idealer Mittelweg zwischen Injektion und Skalpell.
3. Plasmage – Hautstraffung mit Plasmaenergie
Wirkprinzip:
Plasmage arbeitet mit ionisierter Plasmaenergie, die punktgenau auf die Hautoberfläche abgegeben wird. Dabei entstehen kleine Mikroverletzungen, die die Haut dazu anregen, sich zu kontrahieren und neues Kollagen zu bilden. Die Methode ist nicht-invasiv und arbeitet ausschließlich an der Hautoberfläche.
Anwendungsbereiche:
- Schlupflider (nicht-operative Lidstraffung)
- Fältchen unter den Augen
- Knitterfältchen rund um den Mund
- Hals- und Dekolletébereich
- kleinere Pigmentstörungen, Xanthelasmen oder Fibrome, Warzen
Vorteile:
- Kein Skalpell, keine Injektionen
- Sehr punktuelle Anwendung – gut steuerbar
- Besonders geeignet für feine, empfindliche Areale
- Gut bei Patienten, die keine Injektionen möchten
Grenzen:
Bei tieferen Falten, starkem Gewebeüberschuss oder gravierendem Konturverlust ist Plasmage nicht ausreichend. Auch sollte mit einer kurzen Heilungszeit gerechnet werden (Schwellung, Krustenbildung für wenige Tage).
Fazit:
Plasmage ist eine moderne Lösung für Patientinnen und Patienten mit feinen Falten, Schlupflidern oder kleinen Hautunregelmäßigkeiten – überall dort, wo es auf Präzision ankommt und andere Verfahren zu intensiv wären.
Vergleich auf einen Blick
| Merkmal | Botulinumtoxin | Fadenlifting | Plasmage |
|---|---|---|---|
| Wirkung | Muskelentspannung | Gewebeanhebung + Kollagen | Hautkontraktion + Kollagen |
| Zielregionen | mimische Falten | nachlassende Konturen | feine Falten, Schlupflider |
| Effektbeginn | nach 3–5 Tagen | sofort | nach Abheilung (ca. 7–10 Tage) |
| Wirkungsdauer | ca. 4–6 Monate | 12–18 Monate | 6–12 Monate, im Augenbereich mehrere Jahre |
| Invasivität | minimal-invasiv (Injektion) | minimal-invasiv (Fäden) | nicht-invasiv (Plasma) |
| Ausfallzeit | keine | 1–3 Tage möglich | 5–10 Tage (Krustenbildung) |
| Besonderheit | ideal bei Mimikfalten | ideal bei Konturverlust | ideal bei feinen Arealen |
Welche Methode ist für Sie geeignet?
Die Entscheidung hängt weniger von der Beliebtheit eines Verfahrens ab, sondern von der konkreten Fragestellung. Ich stelle mir bei jeder Patientin und jedem Patienten drei Fragen:
- Wo liegt die Ursache der Falte – Muskelaktivität, Volumenverlust oder Hautstruktur?
- Wie stark ausgeprägt ist die Veränderung?
- Welches Ergebnis wird gewünscht – natürlich, auffällig, dezent?
Erfahrungsgemäß sind Kombinationen oft die sinnvollste Lösung. So lässt sich zum Beispiel ein frischer, entspannter Ausdruck mit Botulinumtoxin erzielen, während ein Fadenlifting gleichzeitig die Kinnlinie betont – und Plasmage sorgt für eine glattere Augenpartie.
In meiner Praxis in München ist jede Behandlung individuell geplant. Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen, Wünsche und auch Ihre Bedenken. Mein Ziel ist nicht die Veränderung – sondern die Verbesserung Ihres natürlichen Aussehens mit größtmöglichem Respekt für Ihre Gesichtszüge.
Mein Fazit:
Moderne Faltenbehandlung bedeutet nicht mehr, sich zwischen OP oder nichts entscheiden zu müssen. Heute stehen uns mit Botulinumtoxin, Fadenlifting und Plasmage drei wirkungsvolle, minimal-invasive Methoden zur Verfügung, die je nach Ausgangslage gezielt eingesetzt werden können.
Welche Methode für Sie geeignet ist, lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären. Ich freue mich, Sie in meiner Praxis in München begrüßen zu dürfen.
Ihre Dr. med. Isabel Perianez
Fachärztin für ästhetische Medizin – München
